In diesem Video werden Schüsse abgefeuert, die der Betrachter aber nur hören kann, sowie die durch die Waffe herausgeschleuderte und auf den Boden fallende, leere Patronenhülse. Das Einzige, was der Betrachter sehen kann, sind die kleinen Explosionen, die an der Mündung der Waffe austreten. Alle paar Sekunden wird er Zeuge eines kleinen Feuerwerkes von Lichtpunkten. Dabei kann aufgrund der herrschenden Dunkelheit kein Autor fest gemacht werden. Somit arbeitet das Video nicht auf einer narrativen Ebene, vielmehr lässt sich vermuten, dass das Schießen um des Schießens willen stattfindet.

Der aufmerksame Zuschauer erkennt in der Schussabfolge eine Rhythmisierung: der laute Knall beim Abfeuern der Waffe, dabei das erleuchtende Mündungsfeuer, dann die zu Boden fallende und wegrollende Hülse. Nachdem das Magazin leer geschossen wurde, kann man den Ladeprozess wahrnehmen, wie die Munition in das Magazin gedrückt und das gefüllte Magazin zurück in die Waffe geschoben wird. Und dann beginnt der Rhythmus wieder von neuem. Der Rhythmus im Ablauf und im Klang ergeben eine Symphonie von Geräuschen.